Die ersten vier Stunden sind geschafft
Alle Fahrerinnen und Fahrer haben ihre erste Runde erfolgreich absolviert. Die Stimmung im Fahrerlager ist hervorragend und die Teams sind voll im Rennmodus.
Team 1 liegt aktuell auf Platz 6 der AK Männer mit 104,4 km und einer Zeit von 2:56:05 – die Top 5 bleiben fest im Blick.
Team 2 belegt derzeit Platz 67 in der AK Männer. Mit 104,4 km in 2:56:05 zeigen die Routiniers, dass noch einiges im Tank steckt.
Team 3 sammelt weiter fleißig Kilometer und steht aktuell auf Platz 45 der AK Master 1. Nach 104,4 km in 3:15:46 ist die Stimmung weiterhin bestens.
Alle Teams sind gut im Rennen und sammeln Runde für Runde Kilometer für den guten Zweck. So kann es weitergehen!
Rennfieber liegt in der Luft
Nach dem erfolgreichen Aufbau unseres Lagers am Vortag kehrte am Samstagmorgen zum ersten Mal etwas Ruhe ein. Die Pastaparty vom Vorabend hatte ihren Zweck erfüllt und die Energiespeicher für die bevorstehende Herausforderung gefüllt. Anschließend fielen alle müde, aber zufrieden in ihre Schlafplätze. Ob auf Feldbetten im Gemeinschaftszelt, im Dachzelt oder im Wohnmobil – in dieser Nacht schliefen alle friedlich und erstaunlich gut.Um 8 Uhr versammelte sich das gesamte Team zum gemeinsamen Frühstück. Bei frischen Brötchen, Kaffee und guter Stimmung wurde noch einmal Kraft für den Tag gesammelt. Trotz der entspannten Atmosphäre war bei vielen die Vorfreude und Anspannung bereits deutlich spürbar – schließlich rückte der Rennstart immer näher.
Nach dem Frühstück begann die heiße Phase der Vorbereitung. Die Räder wurden ein letztes Mal sorgfältig überprüft, Schaltungen feinjustiert, Reifendruck kontrolliert und die letzten Handgriffe erledigt. Parallel dazu wurden Startnummern angebracht, Transponder geprüft und die Rennstrategie besprochen. Besonders die drei Startfahrer nutzten die verbleibende Zeit, um sich optimal auf ihren ersten Einsatz vorzubereiten und mental auf die bevorstehenden Kilometer einzustimmen.
Für eine besondere Überraschung sorgte auch der Gewinner unseres verlosten Startplatzes, der im Rennlager eintraf. Beeindruckt von der Organisation, dem professionellen Auftreten des Teams und dem gesamten Aufbau konnte er kaum glauben, mit welchem Engagement hier alles vorbereitet wurde. Die Vorfreude auf seinen Einsatz war ihm deutlich anzusehen.
Ein weiteres Highlight: Unser Physio traf rechtzeitig im Fahrerlager ein und sorgte damit für beste Voraussetzungen. Letzte Verspannungen wurden gelöst, Tipps für die Belastung auf der Strecke gegeben und der eine oder andere Fahrer noch einmal durchgecheckt. Bessere Rahmenbedingungen für ein erfolgreiches Rennen hätte man sich kaum wünschen können.
Je näher die Uhr auf 12:35 Uhr zuging, desto spürbarer wurde die Anspannung. Gespräche wurden kürzer, die Blicke häufiger Richtung Startbereich gerichtet und die letzten Vorbereitungen abgeschlossen. Dann war es endlich soweit: Der Rennstart stand unmittelbar bevor und die ersten Kilometer konnten gesammelt werden.
Neben dem sportlichen Ehrgeiz stand für uns dabei noch ein weiterer Gedanke im Vordergrund. Jeder gefahrene Kilometer trägt dazu bei, gemeinsam etwas Gutes zu bewirken. Entsprechend groß ist die Spannung, welche Gesamtsumme an Kilometern und damit auch welche Unterstützung wir für den guten Zweck gemeinsam erradeln können.
Die Vorbereitungen sind abgeschlossen, die Fahrer bereit und die Stimmung im Team hervorragend. Jetzt beginnt endlich das, worauf wir alle hingefiebert haben: Rad am Ring 2026. 


Die letzten Vorbereitungen
Nach den letzten Vorbereitungen am Vortag mit Einkaufen, Packen und Verladen des gesamten Materials starteten wir früh am Morgen mit mehreren Fahrzeugen Richtung Nürburgring. Die Anreise verlief entspannt, auch wenn einige Teams unterschiedliche Routen nahmen und unterwegs noch Zwischenstopps einlegten. Kurz vor dem Ring trafen sich schließlich alle Fahrzeuge wieder, sodass wir die letzten Kilometer gemeinsam zurücklegen konnten.
Direkt vor dem Fahrerlager hieß es jedoch zunächst noch einmal warten. Da die Tore noch geschlossen waren, nutzten wir einen nahegelegenen Parkplatz für einen kurzen Zwischenstopp. Die Zeit verging schnell, denn die Vorfreude auf das Wochenende war bei allen deutlich spürbar.
Pünktlich um 14 Uhr öffneten sich die Tore und wir konnten auf das Gelände einfahren. Sofort begann das geschäftige Treiben: Fahrzeuge wurden entladen, Material gesichtet und der zuvor ausgearbeitete Plan für den Lageraufbau kritisch begutachtet. Schnell wurde klar, dass die Realität vor Ort andere Lösungen erforderte als auf dem Papier. Also wurde kurzerhand umdisponiert und der ursprüngliche Lageplan über den Haufen geworfen.
Anschließend packten alle mit an. Zelte wurden aufgebaut, Feldbetten eingerichtet, die Kochstation installiert und ein gemeinsamer Essensbereich geschaffen. Dank der vielen helfenden Hände ging alles erstaunlich schnell voran. Was zunächst nach einer großen Aufgabe aussah, entwickelte sich zu einer beeindruckenden Teamleistung. Bereits nach kurzer Zeit stand ein Lager, das sich mehr als sehen lassen konnte – funktional, gemütlich und der perfekte Mittelpunkt für unser Rad-am-Ring-Wochenende.
Zwischendurch durfte natürlich auch ein Besuch bei unserem Sponsor CURREX nicht fehlen. Bei einem kurzen Fotoshooting entstanden einige tolle Bilder, die die Vorfreude und den Teamgeist perfekt eingefangen haben.
Während die letzten Handgriffe am Lager erledigt wurden, kümmerten sich die kulinarischen Experten unseres Teams bereits um das Abendessen. Es wurde geschnippelt, gekocht und vorbereitet, sodass nach einem erfolgreichen Aufbautag alle gemeinsam den ersten Abend am Ring genießen konnten.
Als die Sonne langsam tiefer stand, war das Werk vollbracht: Das Lager war fertig, die Stimmung hervorragend und die Vorfreude auf das bevorstehende Rennen größer denn je. Ein perfekter Start in ein Wochenende voller Gemeinschaft, Leidenschaft und unvergesslicher Momente am Nürburgring. 

